Tromsø – Zurück im nördlichen Norwegen 2018

Tromsø - Stadt

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Beginnen wir in Tromsø. Dem sogenannten „Tor zur Arktis“. Nein, das habe ich mir nicht eben selber ausgedacht! Hab ich ganz unkompliziert aus Wikipedia abgeschrieben*lach*. Tromsø war für uns der Dreh- und Angelpunkt während der gesamten Reise und wir verbrachten überraschend viel Zeit in der Stadt.

Und wieso? Nun. Die Dämmerung setzte um ca. 13:30 Uhr ein. Ab 14:30 Uhr war es bereits dunkel und ab 15:00 Uhr sprichwörtlich “Kuhranzanacht”. Überstetzt: Schwärzer als das schwärzeste Schwarz. Gefühlt also Mitternacht.
Da wir keinen bzw. nur minimalst Mond hatten, machten „nächtliche“ Wanderungen nur bedingt Sinn. „Da Oben“ ist halt wenig bis gar kein Störlicht und wenn es dunkel ist, siehst Du eben auch bei Nacht nichts. Thats it.

Ein Anderer Punkt war die Aurora-Zeit. Nein, das ist keine Zeitzone. Ihr wisst schon. Auroras. Diese komisch grün-leuchtende und tanzenden Streifen am Nachthimmel. Diese begann wie gewohnt nicht wirklich vor 21:00 / 22:00 Uhr. Schon damals auf den Lofoten *lalala* nutzen wir die „Dunkelzeit“ zur Regeneration vor nächtlichen Ausflügen oder zum Auftanken der Ressourcen. So auch dieses Mal. Und das kann ich Euch sagen, die Stadt ist jede Minute wert.

Der Hauptteil der Stadt liegt inmitten einer Fjordinsel und ist über ein Tunnelsystem weitestgehend unterfahrbar. Oder Unterbahnt? Untertunnelt? Man schießt halt über mehrere Kreisverkehre durch das Tunnelsystem unter der Stadt hindurch!

Die Insel ist von beiden Seiten aus mit markanten Brücken verbunden, welche wir täglich überfuhren. Da 95% unserer Ziele nördlich von Tromsø lagen, mussten wir fast täglich quer durch die Stadt.

Nachts, ab ca. 1:00 Uhr werden die Tunnel’s gesperrt. „Alarm – Tunnel Stinkt“ leuchtet es dann vor den Tunneleinfahrten, welche mit einer heruntergelassenen Schranke gesperrt sind. Da sich über Tage sehr viele Abgase in den Tunnelsystemen anhäufen, nutzt man den wenigen Verkehr in der Nacht, um diese zu „entlüften“. Ihr müsst dann durch die komplette Stadt fahren, was aber kein Problem darstellen sollte, da wenig bis kein Verkehr herrscht.

Zu sehen bietet die Stadt natürlich einiges. So z.B. die Eiskapelle

…das Polarmuseum

Bar’s & Restaurants

…oder eine Umfangreiche Fussgängerzone. Gerade bei Schneefall war das Ambiente und Feeling herrlich! Und ja… Da ich nicht Compose, müsst Ihr jetzt einfach mal mit der Schleichwerbung im nachfolgenden Bild leben *lach*

Preislich ist es wie es ist. Teuer. Ihr müsst selbst entscheiden was es Euch wert ist. Wir waren zwar am Polarmuseum (welches um 18:00 Uhr schließt) und an der Eiskapelle, aber nur von außen. Unser Interesse für die Inneren Werte waren dann doch eher rudimentär und wir erkundeten Lieber die Winkel der Stadt, schlenderten gemütlich durch die Gassen und entlang des Ufers.

Es gibt in jedem Land sogenannte „Niquetten“ bzw. Verhaltensregeln die man wissen sollte. Bewertet die Preise eines Restaurants nicht nach deren Gäste. In Norwegen ist es üblich, dass man sich in Restaurants jeder Preisklasse schick kleidet (z.B. Hemd bei Männern etc.). Denkt daran, falls Ihr Restaurants besuchen wollt.

Wir waren in einem ziemlich abgefahreren Burgerladen bei dem jedem Nerd das Herz aufgehen sollte.

Können wir nur empfehlen!

Ebenso gab es an einem anderen Tag für uns ein bisschen “einheimische” Kost. Da ich den “Stinkefisch” schon mal gegessen hatte, griff ich zu ReentiergulaRsch. *yummy*

Ansonsten waren wir gewohnt Selbstverpfleger. Aber 1-2 x Essen gehen – selbst in Norwegen – muss im Urlaub drin sein. Supermärkte (z.B. REMA1000) findet Ihr genügend in und um Tromsø. Wir besorgten uns dort nur das Nötigste, weil wir bereits ein bisschen was von zu Hause mitnahmen.

In der Google-Karte ist ein Parkplatz markiert. Dieser ist nur bis 17 Uhr kostenpflichtig. Da wir meistens immer erst so ca. 15:00/16:00 Uhr in der Stadt waren, kostete uns hier das Parkticket so um die 2-5€. Dies ist Verhältnismäßig günstig, da Parken in Norwegen extrem teuer ist. Da seid Ihr schnell 10-20€ los. Kein Scherz! Vom Parkplatz aus erreicht Ihr zu Fuss auch easy die Eiskapelle und seid in 10 Minuten – ebenfalls zu Fuss – im Herzen Tromsø’s.

dasFLOSEN Verfasst von:

Meine Name ist Florian. Sternzeit -338000.22768670303. Der Nerd der "Familie Schickischmi". Beruflich bin ich technikbegeisterter Papiervernichter. Privat natürlich ebenso der Tekkie im Familienuniversum, der aber trotzdem viel Zeit Draussen und beim Knipsen verbringt. Mir kanns nicht kalt und vom Reiseziel nördlich genug sein. Würde ich wählen, würde ich lieber die schorfe Klippen vom Ende der Welt wählen, als irgendeinen Südsee-Strand. Ich nehm also lieber die -20°C als alles über 25°C. Hier könnt Ihr mir folgen: Instagram (schicko2go), Instagram (dasFLOSEN), Twitter (schicko2go), Komoot

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